Herzlichen Dank für deinen Input. Es freut uns ganz besonders, dass hier mal die Jugend die Stimme erhebt. Denn wir denken, dass das viel öfter in Zukunft der Fall sein sollte und wir kämpfen daher dafür, dass die Jugend über einen Jugendbeirat in Zukunft in Jülich viel stärker zu Wort kommt. Nun konkret zu deinen Punkten:

Auch wir sind der Auffassung, dass das Erscheinungsbild der Stadt, vorsichtig ausgedrückt, optimiert werden könnte. Gerade der Marktplatz wirkt wirklich erbärmlich. Hier werden wir uns dafür einsetzen, dass eine kostengünstige und optisch ansprechende Lösung gefunden wird. Die jetzige Lösung ist nicht nur optisch fatal, sondern aufgrund der Löcher und da es im Winter auf dieser Art Steine schnell glatt wird, auch mit einer erheblichen Unfallgefahr verbunden.

Wir unterstützen deine Kritik, dass es zu wenig Kultur- und Freizeitangebote für Jugendliche in Jülich gibt. Hier denken wir, dass wir dieses Problem lösen können, wenn wir es mit einer anderen Problemlösung koppeln. Wir haben nämlich gleichzeitig extremen Leerstand in der Innenstadt. Diese Miniverkaufsflächen können, da zu klein, nicht in beliebig viele Obst- und Gemüsegeschäfte, sowie Friseurläden und Versicherungsbüros umgewandelt werden. Hier ist der Markt gesättigt. Daher wollen wir mehr Cafés, Bristros und Biergärten.Dafür möchten wir die bürokratischen Auflagen verringern und eine Umwidmung der Nutzung möglichst einfach machen. Für ein attraktives Kulturangebot möchten wir zudem die Rochuskirche in eine Kulturstätte für zum Beispiel Kleinkunst Events umwidmen.

Hinsichtlich der Öffnungszeiten möchten wir den Gewerbetreibenden möglichst viel Freiheit geben und den möglichen Rahmen voll ausschöpfen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Geschäfte ihre Öffnungszeiten ausdehnen und so auch neue Arbeitsplätze (gerade auch für Studenten in den Abendstunden) geschaffen werden.

Die Ansiedlung von neuen und jungen Unternehmen ist uns sehr wichtig. Wir möchten daher das Technologiezentrum stärken und werden uns dafür einsetzen die Zusammenarbeit zwischen dem Technologiezentrum als Host für junge Unternehmen, dem Brainery Park, der FH Jülich und dem FZJ auszubauen. Ziel muss es sein, dass eine Reihe von Wasserstoff start ups in Jülich sich ansiedeln.Hier werden wir mit Bund und Land in Kontakt treten und dafür Sorge tragen, dass die Mittel für den Braunkohleausstieg auch Jülich und der Förderung solcher Ansiedlungen zugute kommen.

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