Dass Lärm krank macht ist wissenschaftlich bewiesen und die Bedeutung eines erholsamen Schlafes für die Gesundheit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Interessen der Anwohner des von Schöfer Rings und der Brunnenstraße nach Verkehrsberuhigung liegen dem FDP Stadtverband am Herzen. Gleichzeitig würden wir gerne diesen Wunsch in Einklang bringen mit den wirtschaftlichen Interessen der Landwirte und denen der Arbeiter der Zuckerfabrik. Unser langfristiger Lösungsansatz: Die Rübentransporte zum überwiegenden Teil auf die Schiene verlegen. Mit dem geplanten Jülicher Bahnkreuz eröffnen sich da ganz neue Möglichkeiten. Das ist ökologisch sinnvoll, da es Feinstaub und Lärm in der Stadt reduziert, die Landwirte werden wirtschaftlich entlastet, wenn diese Transporte hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln gegenfinanziert werden, die wir bei der Straßeninstandhaltung einsparen. Die Unfallgefahr auf den Straßen sinkt und Pkw Fahrer können stressfreier morgens zur Arbeit fahren. Gleichzeitig wird die Zukunft der Zuckerfabrik langfristig gesichert, denn dieser Zucker wird ökologisch nachhaltig hergestellt und Produkten aus nachhaltiger Herstellung gehört die Zukunft. Die Nachhaltigkeit resultiert daraus, dass die Anlieferung über die Wasserstoffgüterzüge der Revierbahn klimaneutral erfolgen wird (wenn der Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird).
Kurzfristig sollten die Geschwindigkeiten der Anlieferungsfahrzeuge regelmäßig und unangekündigt überprüft werden. Auch die Zahl der Fahrzeuge sollte mit Verkehrszählungen ermittelt werden. Hier wird sich die Fraktion der FDP mit dem Ordnungsamt und der Kreispolizeibehörde in Verbindung setzen.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden